19. Dezember 2022 / Aus aller Welt

Verletzte durch Turbulenzen bei Flug nach Honolulu

Schreck in 11.000 Metern Höhe: Ein Flug mit mehr als 200 Passagieren an Bord wird in den USA durch Turbulenzen durchgerüttelt.

Einige Patienten wurden in das Queen's Medical Center in Honolulu eingeliefert.

Bei schweren Turbulenzen sind während eines Flugs von Phoenix im US-Staat Arizona nach Honolulu auf Hawaii 36 Menschen verletzt worden, elf von ihnen schwer. Unter den Verletzten seien auch ein 14 Monate altes Kind und ein Teenager, zitierten US-Medien die Behörden.

Durch die extremen Luftverwirbelungen in rund 11.000 Metern Höhe seien einige Passagiere aus ihren Sitzen geschleudert worden, mindestens ein Mensch sei gegen die Decke geschlagen. Auf Bildern aus dem Innern des Airbus A330-243 kann man Dellen und Risse in der Deckenverkleidung sehen. An Bord der Maschine der Hawaiian Airlines waren 238 Passagieren und 10 Besatzungsmitglieder.

Die Maschine konnte dann nach Angaben der Fluggesellschaft gegen 11.00 Uhr Ortszeit am Sonntag auf dem Daniel K. Inouye International Airport in Honolulu landen. Medizinisches Personal habe die verletzten Passagiere und Besatzungsmitglieder versorgt, teilten die Honolulu Emergency Medical Services mit. Es wurde den Berichten zufolge niemand lebensbedrohlich verletzt. Die Passagiere hätten Kopfverletzungen, Prellungen und Risswunden erlitten, einige seien bewusstlos geworden.

Wetterwarnung für Gewitter

Turbulenzen sind Luftbewegungen, die unerwartet auftreten und durch kalte und warme Wetterfronten, Gewitter, Jetstreams und auch schwere und langsam fliegende Flugzeuge verursacht werden können. Ein Meteorologe beim Nationalen Wetterdienst in Honolulu sagte laut «New York Times», dass zum Zeitpunkt der Turbulenzen - rund 30 Minuten vor der Landung - eine Wetterwarnung für Gewitter bestanden habe.

Die Passagierin Kaylee Reyes sagte laut Website Honolulu Civil Beat, ihre Mutter habe keine Gelegenheit gehabt, sich anzuschnallen. «Sie flog hoch und schlug gegen die Decke», sagte Reyes und fügte hinzu, dass die Turbulenzen aus dem Nichts gekommen seien.

Immer wieder werden Menschen bei Turbulenzen während Flügen verletzt. Im Jahr 2019 mussten 30 Menschen am Kennedy International Airport in New York behandelt werden, vier Jahre zuvor wurden 21 Passagiere an Bord eines Air-Canada-Flugs bei Luftverwirbelungen verletzt.


Picture credit: © Audrey Mcavoy/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Eure Experten für Oldtimer Versicherungen
Partner-News

Die Provinzial Geschäftsstelle König & Jekal oHG berät Euch auf dem VW Käfer Wintertreffen

weiterlesen...
Herzlich willkommen
Aktueller Hinweis

Provinzial Geschäftsstelle König & Jekal oHG bekommt Zuwachs

weiterlesen...
Weltweiter Party-Start ins Jahr 2023
Aus aller Welt

Das Neue Jahr wird gefeiert vom Inselstaat Kiribati bis nach Hawaii. Und viel lauter als in den beiden Vorjahren begrüßen die Deutschen das neue Jahr mit fröhlichen Feiern und farbenprächtigem Feuerwerk.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Lothar Wieler wird Sprecher am Hasso-Plattner-Institut
Aus aller Welt

Er war eine zentrale Figur in der Corona-Pandemie. Erst kürzlich gab Lothar Wieler überraschend seinen Rückzug von der Spitze des Robert Koch-Instituts bekannt. Doch eine neue Aufgabe wartet bereits.

weiterlesen...
Genitalverstümmelung: Plan wünscht mehr Aufklärung
Aus aller Welt

Die Beschneidung von Mädchen und Frauen ist immer noch ein Tabuthema in afrikanischen Communities - auch in Deutschland. Plan International fordert mehr Aufklärung.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Lothar Wieler wird Sprecher am Hasso-Plattner-Institut
Aus aller Welt

Er war eine zentrale Figur in der Corona-Pandemie. Erst kürzlich gab Lothar Wieler überraschend seinen Rückzug von der Spitze des Robert Koch-Instituts bekannt. Doch eine neue Aufgabe wartet bereits.

weiterlesen...
Genitalverstümmelung: Plan wünscht mehr Aufklärung
Aus aller Welt

Die Beschneidung von Mädchen und Frauen ist immer noch ein Tabuthema in afrikanischen Communities - auch in Deutschland. Plan International fordert mehr Aufklärung.

weiterlesen...