27. April 2022 / Aus aller Welt

Astronaut Maurer schläft im All «wie ein Baby»

Matthias Maurer kann auf der Raumstation ISS in der Regel wunderbar schlafen. Nur einmal - nach einem ganz besonderen Tag - reißt es ihn aus dem Schlaf.

Schäft «wie ein Baby»: Astronaut Matthias Maurer hat auf der ISS keinerlei Schlafprobleme.

Astronaut Matthias Maurer (52) hat auf der Raumstation ISS keinerlei Schlafprobleme. «Ich schlafe wie ein Baby hervorragend», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

«Und wenn ich keinen Wecker hätte oder mich die Kollegen nicht aus dem Schlaf reißen würden morgens, dann würde ich hier wahrscheinlich unendlich viele Stunden schlafen.» Maurer ist seit mehr als fünf Monaten auf der ISS in 400 Kilometern Höhe im Einsatz und wird voraussichtlich Ende April zur Erde zurückkehren.

«Im All träume ich vielleicht anders», sagte der Saarländer. So genau könne er es aber nicht sagen, weil er sich an seine Träume am nächsten Tag nicht mehr erinnere. Nur nach seinem Außenbordeinsatz sei er nachts mehrmals aus dem Schlaf aufgeschreckt. «Das war ein ganz, ganz intensiver Tag, bei dem man im Kopf hochkonzentriert war.» Und da kamen ihm nachts Gedanken wie: «Oh, du bist am wegdriften, du fällst jetzt weg von der Station und driftest weit raus ins All.» Als er wach wurde, habe er aber schnell gemerkt: «Es ist alles in Ordnung.» Und die Augen dann wieder zugemacht.

Maurer war am 11. November 2021 mit drei Kollegen der US-Raumfahrtbehörde Nasa zum Außenposten der Menschheit gereist. Der Astronaut der europäischen Raumfahrtagentur Esa ist der zwölfte Deutsche im Weltall.


Bildnachweis: © --/NASA/ESA-M.Maurer/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Debatte über «Woke-Sein» und Cancel Culture
Aus aller Welt

Linke Identitätspolitik hat den Anspruch, den Blick für Diskriminierung zu schärfen und Minderheiten eine Stimme zu geben. Kritiker werfen der Bewegung jedoch vor, ebenso wie Rechtspopulisten die Demokratie zu untergraben.

weiterlesen...
Mehr als sechs Jahre Gefängnis nach tödlichem Raserunfall
Aus aller Welt

Dem Autofahrer konnte es nicht schnell genug gehen. Auf bis zu Tempo 200 beschleunigte er und kam ins Schleudern. Die entgegenkommende Autofahrerin starb. Nun hatten die Richter das Wort.

weiterlesen...
Fünf Frauen mit Auszeichnung «Goldene Bild der Frau» geehrt
Aus aller Welt

Sie setzen sich ehrenamtlich für Menschen ein, die Hilfe brauchen oder achten auf Nachhaltigkeit. Nun bekommen Frauen auf einer Gala dafür Auszeichnungen und viel Aufmerksamkeit für ihre Projekte.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Feuerwehr findet letztes Erdrutsch-Opfer auf Ischia
Aus aller Welt

In der Nacht zum 26. November war es wegen starker Regenfälle auf der italienischen Mittelmeerinsel zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Nun ist die letzte Vermisste gefunden worden.

weiterlesen...
Der Schmerz von Illerkirchberg
Aus aller Welt

Fassungslosigkeit und Wut herrschen nach der tödlichen Gewalttat auf einem Schulweg in Illerkirchberg. Es wird viel geweint, getrauert - und angeklagt. Der Fall hat eine politische Dimension.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Feuerwehr findet letztes Erdrutsch-Opfer auf Ischia
Aus aller Welt

In der Nacht zum 26. November war es wegen starker Regenfälle auf der italienischen Mittelmeerinsel zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Nun ist die letzte Vermisste gefunden worden.

weiterlesen...
Der Schmerz von Illerkirchberg
Aus aller Welt

Fassungslosigkeit und Wut herrschen nach der tödlichen Gewalttat auf einem Schulweg in Illerkirchberg. Es wird viel geweint, getrauert - und angeklagt. Der Fall hat eine politische Dimension.

weiterlesen...