28. Dezember 2021 / Aus aller Welt

Corona-Fälle an Bord der «Europa»-Kreuzfahrtschiffe

Bei Routine-Tests auf zwei Kreuzfahrtschiffen sind mehrere Corona-Fälle festgestellt worden. Die Reise endet nun früher und woanders als zunächst geplant.

Der 198 Meter lange Luxusliner «Europa» der Reederei Hapag Lloyd Cruises.

An Bord der Luxus-Kreuzfahrtschiffe «Europa» und «Europa 2» hat es mehrere Corona-Fälle gegeben - die Schiffe müssen deshalb ihre geplanten Fahrten abbrechen beziehungsweise ändern.

«Bei routinemäßigen Tests an Bord der "Europa" und "Europa 2" haben wir Fälle von Covid-19 identifiziert. Den betroffenen Personen geht es gut, sie haben keine beziehungsweise nur milde Symptome», teilte Hapag-Lloyd Cruises am Dienstag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg mit. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen zunächst nicht.

Die positiv Getesteten sowie Kontaktpersonen seien umgehend an Bord getrennt voneinander isoliert worden. «Geplant ist, dass die positiv getesteten Personen in Dubai ausgeschifft werden und hier in Quarantäne gehen, wo sie durch einen medizinischen Dienstleister betreut werden.» Am Dienstagnachmittag waren beide Schiffe bereits im Arabischen Meer vor Dubai angekommen.

Vorzeitiges Ende von Schiffsreisen

Alle Mitarbeiter und Passagiere an Bord der Schiffe sind den Angaben zufolge mindestens zweimal geimpft. Die Crew-Mitglieder und Gäste würden zudem an Bord regelmäßig getestet.

Ursprünglich sollte die «Europa 2» mit ihren rund 280 Gästen und 380 Besatzungsmitgliedern über Weihnachten und Silvester von Dubai weiter nach Mauritius fahren. Die Reise endet den Angaben zufolge nun aber vorzeitig am 30. beziehungsweise 31. Dezember.

Die «Europa» wollte mit 240 Passagieren und 280 Crew-Mitgliedern über die Feiertage Mauritius und die Malediven ansteuern. Sie wird im Anschluss an die Station in Dubai ihre Reise Richtung Malediven fortsetzen. Beide Schiffe sollten eigentlich 18 Tage lang bis zum 5. Januar auf den Meeren unterwegs sein.


Bildnachweis: © Stefan Sauer/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Debatte über «Woke-Sein» und Cancel Culture
Aus aller Welt

Linke Identitätspolitik hat den Anspruch, den Blick für Diskriminierung zu schärfen und Minderheiten eine Stimme zu geben. Kritiker werfen der Bewegung jedoch vor, ebenso wie Rechtspopulisten die Demokratie zu untergraben.

weiterlesen...
Mehr als sechs Jahre Gefängnis nach tödlichem Raserunfall
Aus aller Welt

Dem Autofahrer konnte es nicht schnell genug gehen. Auf bis zu Tempo 200 beschleunigte er und kam ins Schleudern. Die entgegenkommende Autofahrerin starb. Nun hatten die Richter das Wort.

weiterlesen...
Fünf Frauen mit Auszeichnung «Goldene Bild der Frau» geehrt
Aus aller Welt

Sie setzen sich ehrenamtlich für Menschen ein, die Hilfe brauchen oder achten auf Nachhaltigkeit. Nun bekommen Frauen auf einer Gala dafür Auszeichnungen und viel Aufmerksamkeit für ihre Projekte.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Feuerwehr findet letztes Erdrutsch-Opfer auf Ischia
Aus aller Welt

In der Nacht zum 26. November war es wegen starker Regenfälle auf der italienischen Mittelmeerinsel zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Nun ist die letzte Vermisste gefunden worden.

weiterlesen...
Der Schmerz von Illerkirchberg
Aus aller Welt

Fassungslosigkeit und Wut herrschen nach der tödlichen Gewalttat auf einem Schulweg in Illerkirchberg. Es wird viel geweint, getrauert - und angeklagt. Der Fall hat eine politische Dimension.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Feuerwehr findet letztes Erdrutsch-Opfer auf Ischia
Aus aller Welt

In der Nacht zum 26. November war es wegen starker Regenfälle auf der italienischen Mittelmeerinsel zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Nun ist die letzte Vermisste gefunden worden.

weiterlesen...
Der Schmerz von Illerkirchberg
Aus aller Welt

Fassungslosigkeit und Wut herrschen nach der tödlichen Gewalttat auf einem Schulweg in Illerkirchberg. Es wird viel geweint, getrauert - und angeklagt. Der Fall hat eine politische Dimension.

weiterlesen...