28. April 2020 / Lokalnachrichten

Bundesfreiwilligendienst-Stelle in Engers Haus der Kulturen zu vergeben

Erfahrungen sammeln, aktiv mitwirken, Kompetenz stärken

Haus der Kulturen Enger

Nach einigen Wochen Corona-bedingter Einschränkungen bereitet sich auch Engers HAUS DER KULTUREN (HdK), wichtige Anlaufstelle und Begegnungsstätte für Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten und Engeraner Bürgerinnen und Bürger, auf das Wiederanlaufen seines Betriebes vor. Hierzu gehört auch die Sicherstellung der personellen Ressourcen. So ist hier bereits ab Anfang Juli eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst, kurz BuFDi, zu besetzen.

Das kommunale Integrationszentrum HAUS DER KULTUREN ist in der Widukindstadt Enger das Herzstück der Bemühungen zur Eingliederung geflüchteter Menschen aus aller Welt in unsere Gesellschaft. Mit Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bietet es Raum für gegenseitiges Kennenlernen und Integration, in dem diverse Angebote und wöchentliche Aktivitäten Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten eine Hilfestellung geben, sich in unserer Gemeinde ein- und zurechtzufinden. Ziel des HdK ist aber nicht nur die integrative Förderung durch Sprachkurse und professionelle Beratungsangebote. Genauso wichtig ist es, den Kontakt zwischen den Engeraner Bürgerinnen und Bürgern und den Geflücheten zu stärken. Durch persönliche Kontakte Brücken zu bauen, das ist das Ziel.

Zur Stammbelegschaft des HdK gehört neben der Leiterin und städtischen Integrationskoordinatorin Kordula Schimke auch eine Mitarbeiterin aus dem Bundesfreiwilligendienst. Noch bis Ende Juli ist hier Lena Marie Schmitz im freiwilligen Einsatz. Zu ihren Tätigkeiten und Aufgaben gehört u. a. die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer bei der Durchführung von Kursangeboten, die Kinderbetreuung während der im HdK stattfindenden Sprachkurse und das Bereitstehen als Ansprechpartner bei möglichen Problemen sowohl für Ehrenamtliche als auch für Geflüchtete.
Darüber hinaus plant und leitet Lena Marie Schmitz eigene Kurse, so z. B. einen Workshop zur richtigen Mülltrennung, einen Kreativkurs und eine Hausaufgabenhilfe. Auch die Mitarbeit bei Projekten, die über den Rahmen des HdK hinausgehen, etwa zusammen mit anderen städtischen Einrichtungen und freien Trägern, kann zum Tätigkeitsfeld gehören. Für sie, so Frau Schmitz, sei der Einsatz als BuFDi ein der Integrationsarbeit eine gute Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft im Sozialbereich zu sammeln.
 
Mit Ablauf des Monats Juli endet aber ihre Dienstzeit, so dass nun eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gesucht wird.
 
Die Dauer des Dienstverhältnisses beträgt in der Regel ein Jahr. Bundesfreiwilligendienstleistende erhalten eine Geldleistung und sind sozialversichert. Den Freiwilligendienst können alle Personen nach Abschluss der Vollzeitschulpflicht leisten. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Unter fachlicher Leitung bekommen die Freiwilligen die Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu sammeln, aktiv mitzuwirken und ihre interkulturelle Kompetenz zu stärken.
 
Interessierte, die in Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes eine Tätigkeit im Bereich der Flüchtlingshilfe suchen und/oder durch Ableistung dieses Dienstes zur eigenen Weiterqualifizierung beitragen möchten, können sich bei der Widukindstadt Enger bewerben. Auch laden wir dazu ein, sich vorab über die Details einer BuFDi-Beschäftigung im Engeraner HAUS DER KULTUREN zu informieren.

Ansprechpartner:

Ansprechpartnerin beim Personalservice der Widukindstadt Enger ist
Carolin Schröder (Tel.: 05224/9800-79 , E-Mail: c.schroeder@enger.de ),

nähere Informationen zum konkreten Tätigkeitsfeld im HdK gibt es bei
Kordula Schimke (Tel.: 05224/910 92 88, E-Mail: k.schimke@enger.de)

Foto: Die derzeitige Kernbesatzung in Engers HAUS DER KULTUREN: BuFDi Lena Marie Schmitz (l.) und Integrationskoordinatorin Kordula Schimke.

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